Über mich
zwischen chinesischer Philosophie, Kampfkunst und Körperbewusstsein
Mehr als Kampfkunst
Ich bin 1981 in Hamburg als Sohn einer taiwanesischen Mutter und eines norddeutschen Vaters geboren. Mein Vater studierte damals Chinesisch und Philosophie — Themen, die mich bis heute prägen. Für mich ist Taijiquan deshalb weit mehr als Bewegung. Es ist eine Verbindung aus Körper, Wahrnehmung und einer jahrtausendealten Denkweise, die tief in der chinesischen Philosophie verwurzelt ist.
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Mein Weg
Von der Suche zur inneren Überzeugung

Erfahrung & Hintergrund
Über viele Jahre lernte ich verschiedene traditionelle Systeme der chinesischen Kampfkunst kennen. Besonders geprägt hat mich die Zeit mit Michael Mazharul, bei dem ich einen Kung-Fu-Stil der Emei-Tradition lernte. Später unterrichtete ich selbst Kung Fu nach Meister Qiao Zhengquan.
Mit der Zeit wuchs jedoch der Wunsch, tiefer zu gehen – weg von äußerer Technik, hin zu den inneren Kampfkünsten. So führte mich mein Weg zu Michael Konarkowski, bei dem ich über sieben Jahre Matsunkuen Tai Chi lernte und mit dem ich bis heute im engen Austausch stehe.
Diese Erfahrungen prägen meine Arbeit ebenso wie meine intensive Auseinandersetzung mit Körperstruktur, Bewegung, Atmung und innerer Stabilität.

Mein Ansatz
In meinem Unterricht geht es nicht um Show, Härte oder komplizierte Techniksysteme. Mich interessiert vor allem, wie Bewegung wirklich im Körper ankommt.
Deshalb arbeite ich körperstrukturbasiert. Haltung, Wirbelsäule, Gleichgewicht, Atmung und Bewegungsfluss stehen dabei im Mittelpunkt. Viele Menschen tragen unbewusst Spannung im Körper. Durch klare Prinzipien, bewusste Bewegungen und Wiederholung entstehen Schritt für Schritt mehr Stabilität, Ruhe und Körpergefühl.
Traditionelle Lehren verbinde ich mit einer modernen und verständlichen Vermittlung. Mein Ziel ist es, Kampfkunst und Tai Chi erfahrbar zu machen – klar, nachvollziehbar und körperlich verständlich.

Meine Arbeitsweise
Ich unterrichte bewusst in kleinen Gruppen und begleite jeden Teilnehmer persönlich. Mir ist wichtig, dass Bewegungen nicht einfach kopiert, sondern wirklich verstanden werden.
Der Fokus liegt nicht auf möglichst vielen Techniken, sondern auf wenigen klaren Prinzipien, die sich mit der Zeit im Körper verankern. So entsteht ein Verständnis, das weit über einzelne Übungen hinausgeht.
Das Training soll nicht nur während der Stunde funktionieren, sondern langfristig im Alltag spürbar werden – in Haltung, Bewegung, Wahrnehmung und innerer Ruhe.
Die Werte, die meinen Unterricht prägen
Authentizität, Tiefe und Klarheit spielen für mich eine zentrale Rolle. Ich glaube daran, dass echte Kampfkunst nicht auf Aggression basiert, sondern auf Bewusstsein, Stabilität und innerer Ruhe.
Tai Chi und Kampfkunst sind für mich keine schnellen Lösungen, sondern ein Weg, der mit Geduld, Aufmerksamkeit und kontinuierlicher Praxis wächst. Genau diese Haltung möchte ich auch in meinem Unterricht weitergeben.
Taijiquan ist für mich bis heute eine Reise — und ich bin gespannt, wohin dieser Weg noch führen wird.
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